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Die Insel - Play

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Die Insel - Play

Beitrag von Captain Solo am Mo Jun 12, 2017 6:17 am

Willkommen auf der Insel!

Wetter: Angenehm warm - fast schon heiß; allzu lange sollte man nicht in der Sonne sein. Aktuell ist der Himmel wolkenlos, doch der Boden ist noch leicht feucht, als hätte es hier vor einer Weile geregnet. Eine leichte Brise kühlt die Haut und bietet Erleichterung in der feuchten, stickigen Luft.
Tageszeit: Früher Nachmittag, etwa 14 Uhr

Über die Insel

Die Insel ist ein tropisches Paradies. Die Temperaturen betragen am Tag meist zwischen 25-35°C, nachts fällt die Temperatur auch selten unter 20°C. Einmal am Tag, immer gegen Mittag, fällt warmer, tropischer Regen. Außerdem gibt es diverse Bäche und Tümpel auf der Insel.
Sie ist größtenteils von dichtem Dschungel bedeckt. Aktuell sehen eure Überlebenden nur die sandige Bucht, in der sie stehen, die an beiden Seiten von Felsklippen begrenzt wird. Nach etwa 20m geht der Sand in Dschungel über.
Eure Charaktere hören diverse Tiere aus dem Dschungel. Über den Felsklippen fliegen Vögel, einige Nester mit Eiern sind dort auch zu sehen. Die Pflanzenvielfalt im Dschungel ist groß, einige bunte Früchte hängen an diversen Bäumen und Büschen. Außerdem ist das Wasser in der Bucht wunderschön klar und, wenn man nicht allzu viele Wellen im Wasser macht, kann man auch Fische und Schalentiere wie Krabben darin sehen.

Karte:
Leider nur ein Link,
weil das Bild nicht so wollte wie ich.

Die Teile der Insel, die eure Charaktere noch nicht entdeckt haben, sind in Wolken gehüllt.

Ressourcen der gesamten Gruppe:
Vom Rettungsboot:
1 Rettungsboot (sechseckig, 4*4m, sieht in etwa so aus)
10 Leuchtstäbe
40 1000-Kalorien-Riegel
20 (volle) 2-Liter-Wasserflaschen aus Plastik
5 Erste-Hilfe Kästen (relativ kleine Rucksäcke; Inhalt: 5 sterile Verbandpäckchen, 5 kleine, nicht sterile Mullbinden, 5 Paar Latexhandschuhe, 1 Flasche Desinfektionsmittel, Nadel und eine Rolle Faden, eine Rolle Pflaster, 1 Dose Schmerzmittel, 1 Dose Antibiotika)
5 Schachteln Streichhölzer
5 Feuerzeuge
5 Taschenlampen
5 Packungen Ersatzbatterien
3*30m Kletterseil
5*5m Nylonseil (zum Fischen)
5 Fischhaken
5 Überlebensmesser
1 (kaputtes) Radio, das ein Ortungssignal senden würde

· · ·  – – –  · · ·

So hatte sich wohl keiner von euch den Bootsausflug in der Karibik vorgestellt. Früh am Morgen wart ihr aufgebrochen, doch kurz nachdem ihr die offene See erreicht habt, brach ein Feuer an Bord aus. Hektisch wurde evakuiert und ihr vier habt euch durch die panische Menge geschlagen, um am Ende einen Platz in einem der zum Glück mehr als ausreichend vorhandenen Rettungsboote zu finden. Schnell triebt ihr in den nächsten Stunden vom Wreck des Schiffes und den anderen Rettungsbooten weg, doch wir ihr bald bemerkt, ist das Radio eures Rettungsbootes kaputt. Bevor bei euch die komplette Panik ausbrach, entdeckte einer von euch am scheinbar endlosen blauen Horizont einen kleinen grünen Fleck. Nach mehreren Stunden panischen Paddelns habt ihr die Insel endlich erreicht.
Erschöpft schleppt ihr euch alle an Land. Wenn ihr die Erleichterung und Erschöpfung überwindet und euch umseht, findet ihr heraus, dass ihr in einer sandigen Bucht steht. Hinter euch ist das Meer, etwa 50m vor euch endet die Bucht und Dschungel beginnt. Schon von hier sehr ihr alle möglichen Pflanzen: Manche gehen euch vielleicht bis zum Knöchel, andere sind kleine, hüfthohe Büsche und einige Bäume ragen hoch über eure Köpfe hinaus. Die meisten der Pflanzen sind grün, doch ihr seht auch verschiedene bunte Blüten und Früchte. Außerdem schwirren im Dschungel Insekten und Vögel, doch in eurer Bucht scheint ihr alleine zu sein. Im kristallklaren Wasser schwimmen einige kleine Fische und eine Schalentiere kriechen über den Boden, doch Menschen sind - außer euch - weit und breit keine in Sicht.
Euer Rettungsboot habt ihr zusammen mit euch an Land gezogen, und es enthält, neben eurem kaputten Radio, einiges an Ausrüstung. In der Hitze spürt ihr jetzt schon, wie ihr durstig werdet - das Wasser wird euch höchstens 5 Tage reichen, und wenn ihr nicht rationiert, sieht es mit dem Essen ähnlich aus.
Doch zumindest im Moment ist das alles erst einmal nebensächlich. Ihr habt die erste Hürde überwunden - euer Radio ist kaputt, doch ihr habt Land gefunden.
Aber könnt ihr dauerhaft überleben?

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Florian Adler - Am Strand

Beitrag von Laykograph am Di Jun 13, 2017 6:35 pm

Ich bin so frei und fang mal an^^
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Florian ließ sich schwer atmend in den weichen Sand fallen. Alle Viere von sich gestreckt und mit schmerzenden Armen blickte er in den blauen Himmel und versuchte zu begreifen was in den letzten Stunden passiert war. Nur langsam brachte er Sinn in seine wirren Gedanken und eine Aussage kristallisierte sich heraus. „Gestrandet…“, flüsterte er fassungslos und mehr zu sich selbst bevor er sich mit einem Ruck aufsetzte. „Auf einer, Gott verlassenen, Insel?!“, stieß er lauter aus, schien aber immer noch keine bestimmte Person anzusprechen. Passierte das nicht nur in Spielen? Höchstens noch in Filmen, vielleicht wurden sie ja auch mit einem Hubschrauber gerettet und lebten glücklich bis an ihr Lebensende. Der Schwarzhaarige schüttelte leicht den Kopf. Traum schloss er auch aus, der sich ankündigende Muskelkater war schmerzhaft genug, um es für real zu empfinden. Vielleicht drehte er aber auch ganz einfach durch, hatte eine Wahnvorstellung und saß eigentlich in einer Gummizelle. So betrachtet war die tropische Insel doch angenehmer. Langsam beruhigte sich seine Atmung wieder und die aufkommende Panik war auch erstmal vergessen, denn jetzt hatte er ein ganz anderes Problem. Seine Kehle fühlte sich trocken an wie Sandpapier. Wie lange hatten sie jetzt um ihr Überleben gekämpft? Ein Blick auf seine Uhr verriet ihm, dass diese, Dank des Wassers, den Geist aufgegeben hatte. Immer noch sitzend drehte er sich zu den drei anderen in seiner Nähe um. „Hat einer von euch was zu trinken?“, fragte er frei heraus, in der Hoffnung einer von den Überlebenden wäre bereit ihm überhaupt was abzugeben. Immerhin hatten sie hier keinen Hahn an dem sie es neu auffüllen konnten.


Zuletzt von Laykograph am Do Jun 15, 2017 7:06 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet

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Grace Hoggin - Gestrandete

Beitrag von Nadelpelz am Di Jun 13, 2017 7:13 pm

Grace setzte sich in den warmen Sand. War das gerade wirklich geschehen? fragte sie sich und vergrub ihren Kopf in ihren Händen, als ob dadurch alles verschwinden würde. Die Insel auf der sie anscheinend gelandet waren, das Feuer auf dem Schiff. Einer plötzlichen eingebung folgend griff sie in ihre Jackentasche. "Verdammt!" Das Handy ließ sich nicht anschalten. Grace versuchte es mehrmals aber nichts geschah. Eine der Anderen Gestrandeten sagte etwas laut. Sie drehte den Kopf, ihm schien es auch nicht gerade besser zu gehen als ihr. Auf seine frage nach Wasser stand sie auf. "Vieleicht gibt es in dem Rettungsboot etwas. sie deutete auf das Rettungsboot. Erst jetzt viel ihr auf das ihr Hals auch ziemlich troken war. Die hitze schien es nicht gerade besser zu machen.

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Mike Bouchard/ Strand

Beitrag von SaengerFuge am Mi Jun 14, 2017 2:22 pm

Als das Unglück passierte ging alles so schnell. Mike war nur kurz auf Toilette, um sich dann wieder zu seiner Frau an den Tisch im schiffseigenen Café zu gesellen, als die Katastrophe geschah. Überall liefen Menschen panisch auf und ab, seine Frau war nirgends mehr zu finden. Er wurde von einen Mitarbeiter des Schiffes in ein Rettungsboot gedrängt, wo schon drei Personen drinn saßen. Durch eine Fehlfunktion oder irgendwas anderes, was eigentlich so nicht sollte, wurde das Rettungsboot verfrüht ins Meer gelassen, wodurch sie sich nur zu viert ein Rettungsboot teilten. Die prägenste Erinnerung für Mike war, das Schiff am Horizont untergehen zu sehen und nicht zu wissen, ob seine Frau noch auf dem Schiff war.

Kurz bevor sie den Strand erreichten ging Mike nochmal diese Erinnerungen durch. Es schmerzte ihn, fast schon zur Verzweiflung, dass er nicht wusste, was mit seiner Frau geschehen ist und das er nicht bei ihr sein kann. Mit einem Klos im Hals setzte er seine Füße ins seichte Wasser. Es war Kniehoch, weswegen er seine Anzughose vorher hochgekrempelt hatte. Das Mädchen und der Jüngling hatten sich schon zum Strand gekämpft und schienen sich dort ihrer Misere hinzugeben. Mike selber kannte die Personen nicht wirklich. Vor wenigen Stunden erst kamen sie auf dem Rettungsboot zusammen und hatten dort dann nicht wirklich viel miteinander geredet, da man eher mit seinen eigenen Problemen beschäftigt war. Dass das Radio nicht funktionierte war für die Situation auch nicht förderlich. Jetzt befanden sie sich am rettenden Strand, aber zum Ausruhen war auch keine Zeit. Deshalb versuchte Mike seine Sorgen und seinen Kummer runterzuschlucken und das Boot zum Strand zu ziehen. Dabei half ihm der dunkelhäutige jüngere Mann, der auch bei ihnen im Boot saß.

Mike bekam mit, wie der Jüngling nach etwas zu trinken fragte. Eigentlich wollte er ihm gerade etwas aus dem Boot holen, musste aber selber erstmal durchatmen, da die letzten Stunden sehr anstrengend für ihn waren. Das Mädchen schlug vor etwas aus dem Rettungsboot zu holen. "Ja wir müssten... eigentlich was im Boot haben." Antwortete er schwer atmend und machte sich auf ins Bootsinnere, um eine Wasserflasche für jeden rauszuholen. Er selber hatte auch großen Durst, weswegen er sich auch eine raus nahm "Ich denke mal, dass jeder hier Durst hat." Erklärte er und verteilte die Trinkflaschen. "Wir sollten nur sparsam sein, mit dem was wir haben. Wer weiß, wie lange wir hier noch bleiben müssen." Fügte er noch mit einem besorgten Unterton hinzu, als jeder sich seine Flasche nahm.
Mike ließ seinen Blick über den Strand schweifen und wieder raus aufs Meer, in der Hoffnung irgendwo weitere Rettungsboote zu sehen.


Zuletzt von SaengerFuge am Do Jun 22, 2017 8:01 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Die Insel - Play

Beitrag von Darkstep am Do Jun 15, 2017 11:38 am

Kito Eze | Am Strand
Es gab diese Momente, da passierte einfach zu viel auf einmal, um alles sofort und ohne Umstände zu begreifen. Jetzt war einer dieser Momente, und während die anderen sich bereits darüber unterhielten, ob sie Wasser dabei hatten, schwieg Kito einfach, starrte auf das Wasser hinaus. Verdammt, warum war ausgerechnet ihm so etwas passieren? Er hatte ein doofes Kreuzworträtsel gelöst und dadurch diese Fahrt gewonnen, eigentlich hätte er gar nicht hier sein sollen! Er schüttelte frustriert den Kopf und nahm die Wasserflasche in die Hand, die ihm der ältere Mann mit den braunen Haaren angeboten hatte.
Der Mann hatte Recht mit dem, was er sagte. Ohne Wasser würden sie bald alle verdursten. Trotzdem - gerade mussten sie erst einmal alle etwas trinken, das war wichtiger als jeden Tropfen zu sparen. Damit sie nachdenken und sich überlegen konnten, was sie jetzt tun sollten oder tun konnten. Das kühle Nass war eine wahre Wohltat und ohne, das er es so recht bemerkte, hatte Kito die halbe Flasche auch schon geleert. Verdammt.
"Ist hier jemand, der sich mit Radios auskennt und unseres vielleicht dazu bringen kann, das Ortungssignal doch noch zu senden?", fragte er, obwohl er die Antwort zu kennen glaubte. Derjenige hätte sich doch sicherlich schon gemeldet, als sie den Defekt des Radios bemerkt hatten. Aber gut, fragen schadete ja nie.
Kito sah nachdenklich zu den Pflanzen, die am Rande des Strandes zu sehen waren. Es wirkte, als seien sie auf einer Insel mit tropischen Klima und dementsprechend einem Dschungel gelandet. Die Frage war jedoch, ob dies bedeutete, dass es hier auch jeden Tag regnete, oder ob sie dafür zu weit entfernt von dem Äquator waren. Glücklicherweise hatte Kito während seiner Lehre zum Schreiner viel über verschiedene Holzarten gelernt und auch, wie bestimmte Eigenschaften von Holz zustande kamen. Vielleicht würden ihm die Pflanzen, wenn er sie sich näher anguckte, verraten, ob sie auf Regen hoffen konnten, der ihren Durst stillen würde.

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Florian Adler - Am Strand

Beitrag von Laykograph am Do Jun 15, 2017 7:05 pm

Flo nahm die Flasche entgegen und bedankte sich bei dem kräftig wirkenden Mann. Er schraubte die Flasche auf, aber bevor er das Wasser einfach austrank dachte er über die Worte nach und seufzte schwer. Er nahm zwei lange, tiefe Züge und versuchte nicht zu schnell zu schlucken. Danach stellte er die Flasche neben sich in den Sand und zog die Beine an, um seinen Kopf auf die Knie legen zu können, während er auf die Wellen hinaus starte. Er machte sich nicht die Mühe die Frage mit dem Radio zu verneinen, solang das Teil keinen neuen Anstrich brauchte war er wohl außen vor. „Wenn wir ein großes Feuer machen sieht es vielleicht jemand.“, schlug er stattdessen vor, war nur die Frage wie zur Hölle sie Feuer machen sollten. Vielleicht sollten sie aber auch einfach nur hier sitzen und warten. Der Rettungsdienst musste ja merken, dass ein Boot fehlte und dann würde man nach ihnen suchen… richtig? Die einzige Hoffnung die er hatte war, dass er wusste das sein Cousin zumindest in Sicherheit war, er wurde in der Hektik vor ihm in ein anderes Boot gepackt, aber die Chancen standen gut, dass er den ganzen Schlamassel überlebt hatte. Florian kam nicht umhin sich selber zu fragen, wieso er so ruhig war, es fühlte sich einfach zu unreal an, um Angst zu zulassen, auch jetzt wo das Adrenalin nachließ.

Wir sollten aber auch nicht hier am Strand sitzen bleiben.“, sagte er dann wieder und blickte in das gleisende Sonnenlicht. „Sonst kriegt noch jemand einen Hitzeschlag, bei meinem Glück sogar ich… obwohl da wir hier zusammen fest sitzen könnt ihr nicht grade laufende Glücksbringer sein.“, immerhin seinen Humor hatte er nicht verloren, ob es hilfreich war, war eine andere Frage.

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Grace Hoggin - Am Strand

Beitrag von Nadelpelz am Do Jun 22, 2017 7:36 pm

Grace stand langsam auf. Sie spürte wie sich ein Muskelkater ankündigte, was ihre ohnehin schon schlechte Laune noch weiter in den Keller trieb. Dankbar nahm sie die Flasche an, die einer der Mitgestrandeten ihr hin hielt. Nach einem tiefen schlcuk verschloss sie die Flasche wieder. Sie musste unbedingt sparsam sein, denn niemand wusste wie lange sie auf der Insel bleiben mussten. Die frage des dunkelheutigen Mannes beantwortete sie nur mit einem leichten Kopfschütteln. Grace hatte keine Ahnung von Elektronik.
Ihre Gedanken wanderten wieder zum Schiff, als sie sich zurück in den Sand setzte. Was hatte sie gemacht, bevor das Feuer aus brach? Sie war so damit beschäftigt gewesen, das sie das wieder ganz vergessen hatte. Es war zwar auch nicht wichtig aber das Wissen über diese kleine Lücke ihrer Erinnerungen machte ihr zu schaffen.
Feuer. Die Idee des jungen Manns war garnicht so schlecht. Am Ende des Strandes, zum Insel inneren, waren viele Pflanzen zu erkennen. Sie hatten genug feutigkeit in sich, um kräftig zu qualmen. Aber woher sollten sie wissen, das der Rauch auch gesehen wurde? Sie schienen auf einer ziemlich einsamen Insel zu sein und die fahrt vom Schiff bis hierher schien eine halbe ewigkeit gedauert zu haben. Die Chance das sie einige Tage überlebten war garnicht so gering. Zumindest sie wusste wie man Angelt und auch andere Tiere könnten sie irgendwie zubereiten. Nur das Wasser stellte ein problem dar, denn solange sie nicht wussten, ob es auf der Insel irgendwo eine saubere Wasserquelle gab mussten sie mit ihren spärlichen Wasservorräten vom Rettungsboot klar kommen.
Müde sah sie zu den Anderen. Stimmt, wir sollten etwas schattigeres suchen. Ich habe zwar keine so große sorge, das ich all zu bald einen Sonnenbrand kriege aber vor einem Sonnenstich oder Hitzeschlag ist niemand sicher.

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Mike Bouchard-am Strand bei Grace, Florian & Kito

Beitrag von SaengerFuge am Mi Jun 28, 2017 9:32 pm

Mike ließ seinen Blick sanft über die Gruppe schweifen, als diese dankbar ihr Wasser annahmen. Er selber nahm daraufhin auch zwei große Schlücke und steckte die Flasche in seine Anzugtasche.
Man sah den anderen an, dass sie verzweifelt waren, jeder auf seine eigene Art und Weise. Auch auf Mikes Gesicht zeichneten die Sorgenfalten tiefe Kerben in seine Stirn, vor allem wegen der Ungewissheit, ob seine Frau noch lebte. Er machte sich sogar weniger Sorgen um das eigene Überleben, am liebsten wäre er bei ihr, selbst wenn es für ihn den Tod bedeutet hätte.
Der dunkelhäutige Mann fragte in die Runde, ob jemand wüsste, wie man das Radio reparieren konnte, was schnell von allen verneint wurde. Auch Mike musste sich eingestehen, dass er keine Ahnung hatte, wie er das Radio reparieren konnte. "Tut mir leid, aber ich weiß auch nicht, wie man das reparieren könnte." Antwortete er leicht besorgt.
Mike merkte, wie die Hitze auf sie niederprasselte und wie sein schwarzer Anzug dadurch immer heißer wurde. Schweiß bildete sich sichtbar auf seiner Stirn und in den Achselhöhlen. Deshalb war er über den Vorschlag des Jünglings sehr erfreut. "Das ist eine gute Idee. Das was wir jetzt noch am wenigsten gebrauchen können, wäre ein Hitzschlag. Wir können diese Gelegenheit dann auch direkt nutzen um den Waldrand etwas aus zu kundschaften und wir sollten das Boot auch an einen schattigen Ort bringen, sonst verderben die paar Lebensmittel, die wir haben zu schnell." Schlug er vor und wartete auf die Reaktionen der anderen.
Er selber musste den inneren Drang unterdrücken einfach auf die Felsen zu klettern und den Horizont nach Rettungsbooten abzusuchen, da es vorerst wichtigere Dinge gab.

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Re: Die Insel - Play

Beitrag von Darkstep am So Jul 02, 2017 2:50 pm

Kito Eze | Am Strand
Das niemand wusste, wie das Radio zu reparieren war, überraschte Kito nicht, dementsprechend enttäuschte ihn dies relativ wenig. Stattdessen konzentrierte er sich auf den Vorschlag, das Boot an einen Schattigen Ort, also am besten den Waldrand, zu bringen. Das war auf jeden Fall eine sinnvolle Idee, besonders, da das Boot sonst durch Ebbe und Flut abgetrieben werden könnte. Wie stark waren die Gezeiten hier eigentlich? In den Niederlanden war der Unterschied zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Wasserpegel schon recht groß, aber unterschied sich das nicht je nach Breitengrad? Oder hatte Kito da etwas falsch im Kopf? Nicht, dass das Wasser am Ende bis an den Waldrand kommen würde!
"Wie stark sind die Gezeiten hier?", fragte er einfach in die Runde. "Wenn wir das Boot wegtragen, wäre das gut zu wissen." Und war es momentan Ebbe oder Flut? Kito hatte keine Ahnung.

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Grace Hoggin - Am Strand bei Mike, Florian & Kito

Beitrag von Nadelpelz am Mo Jul 03, 2017 2:52 pm

Grace sah zum Waldrand. An das Boot hatte sie garnicht gedacht aber es schien logisch. Sie musterte die Bäume ein wenig, sie sollten versuhen das Boot an einen Schattigen Ort zu bringen, wo möglichst wenig Dornengestrüp wuchs. Von hier war ds schlecht zu sehen, was das für Pflanzen waren aber sie könnten sich dort einmal kurz etwas umsehen, bevor sie das Boot dort hin brachten. Wir sollten uns den Waldrand am besten erst einmal genauer ansehen, bevor wir ds Boot dort hin bringen, nicht das dort nachher nur dornige Pflanzen sind. Der Strandabschnitt schien relativ groß zu sein, es sollte allso ein geeigneter Platz zu finden sein. Dazu mussten sie unbeding ihre Vorräte überprüfen.

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Florian Adler - Am Waldrand

Beitrag von Laykograph am Mo Jul 03, 2017 10:53 pm

"Keine Ahnung, Mann", gab Flo auf Kito's Frage zurück und zuckte ein wenig hilflos mit den Schultern. Sie wussten ja nicht einmal wo sie waren, woher sollte er dann bitte wissen wie verrückt das Wasser hier spielte. Mit einem leicht angestrengten Seufzer erhob sich der Jüngling, seine Muskeln fühlten sich bleiernd an, aber dennoch kam er zu Mike, um mit ihm das Boot zu ziehen. Als er Grace hörte hielt er kurz inne und blickte zum Waldrand. "Wir können das Ding ja erstmal bis vor die Bäume ziehen, der Anzugträger hat recht, nachher gehen uns die Lebensmittel ein und wir sitzen hier ne Woche fest." Mit den Worten griff er nach einem der Seile, nickte nochmal Mike zu und zog das Boot mit ihm zumindest schonmal in Richtung der einladenden Schatten. Als sie eine erstmal geeignete Stelle gefunden hatten zog er seinen einigermaßen durchnässten Rucksack vom Rücken, ließ sich wieder in den Sand fallen und zog auch gleich seine schweren Schuhe aus. Auch wenn das Klima nicht grade für sie sprach, ließ es sich im Schatten ein wenig aushalten. Nur was sollten sie jetzt machen? Einfach warten? "Hat jemand ein Brettspiel dabei?", fragte er dann und band sich seine Haare zurück, die ihm durch die schweißtreibende arbeit im Nacken klebten. "Wer seid ihr überhaupt? Ich bin Florian, Flo reicht.", stellte er sich dann vor.

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Mike Bouchard-am Waldrand bei Grace, Florian & Kito

Beitrag von SaengerFuge am Fr Jul 14, 2017 5:54 pm

Mike freute sich über die Hilfe des jungen Mannes und zog mit ihm das Boot in ein schattiges Plätzchen. Auch er ließ sich in den Sand fallen, um sich von seinen engen ledrigen Abendschuhen zu entledigen und sein Jacket auszuziehen. Als die anderen auch am schattigen Plätzchen angekommen waren, fragte der Jüngling etwas, was Mike jetzt überhaupt nicht erwartet hätte und schaute ihn erst einmal schweiß gebadet und fassungslos an. Nein, leider hab ich kein Brettspiel dabei und selbst wenn, geh ich mal davon aus, dass wir gerade andere Probleme, als jetzt ein Brettspiel zu spielen. Aber wenn du willst kann ich ja, wenn wir uns hier einigermaßen eingerichtet haben ein nettes kleines Spiel schreinern. Je nachdem, wie gut das Holz hier ist. Antwortete er immer noch leicht entgeistert, aber trotzdem höflich. Mein Name ist Mike Bouchard. Ich wünschte man hätte sich unter anderen Umständen kennen lernen können Florian. Stellte sich Mike höflich vor und reichte Florian die Hand und schaute in die Runde.
In seinem Kopf fing er auch schon an zu überlegen, was man denn jetzt am besten machen könnte. Schnelle Rettung schloss er aus, weswegen er sich nochmal in seinen Kopf rufen wollte, was er damals bei etlichen Dokumentationen über das überleben auf einer Insel gesehen hatte. Das wichtigste in seinen Augen waren erst einmal Werkzeuge, um das Holz besser bearbeiten zu können, einen Unterschlupf und etwas, womit man Wasser gewinnen kann.

(Bin jetzt erstmal für 2 Wochen im Urlaub. [Laykograph auch] können danach erst wieder antworten)

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Re: Die Insel - Play

Beitrag von Darkstep am Di Jul 18, 2017 7:08 pm

Kito Eze | Am Strand
Kito half den beiden anderen Männern dabei, das Boot an den Rand des Strandes zu tragen. Der Sand unter seinen Füßen war heiß, jedoch zumindest für ihn nicht schmerzhaft. Ob es den beiden Weißen genau so ging? Oder verbargen sie nur, dass das Laufen durch den Sand ihnen weh tat? Kito hatte sich noch nie wirklich damit auseinander gesetzt ob die Fußsohlen von Afrikanern mehr Hitze vertrugen als die von Europäern.
Ein belustigtes Grinsen erschien auf Kitos Gesicht, als er die Frage des Jüngeren hörte. Sie saßen mitten auf einer Insel fest und die Frage nach einem Brettspiel war eigentlich absolut unangebracht, aber irgendwie... war sie trotzdem lustig.
Florian hieß er also. Immerhin hatte er einige Piercings und eine auffälligere Frisur, vielleicht würde es Kito also gelingen, ihn nicht mit den anderen zu verwechseln. Hoffentlich. Der ältere Mann hieß Mike und schien Florians Frage nicht so lustig gefunden zu haben wie Kito. Ja, es stimmte, sie hatten andere Probleme, aber bierernst zu sein brachte sie auch nicht weiter, oder?
Die Frage nach dem Holz erinnerte Kito daran, dass er es hatte untersuchen wollen. Dementsprechend brach er einen der Zweige an den Bäumen ab. Er untersuchte die Struktur des Holzes. Tropenholz, wie er vermutet - und gehofft - hatte. "Es scheint, es gäbe es hier keine Jahreszeiten und fast täglichen Niederschlag.", erklärte der Afrikaner. "Das ist Tropenholz. Ich bin im Übrigen Kito."

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Re: Die Insel - Play

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