Die Nachbarländer

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Die Nachbarländer

Beitrag von Kratos am Mo Jan 16, 2017 2:23 am

Erythia ist eine Insel, die einige Nachbarländer hat.
Aus diesen Nachbarländern können Charaktere stammen, und, die Länder können ergänzt werden.
Setzt euch dazu einfach mit der Leitung in Verbindung, wenn ihr eine ausgearbeitete Idee habt.

Die bekanntesten Nachbarländer sind:
Ashai, ein Staat mit sehr offenen gesellschaftlichen Möglichkeiten, Chaneth, ein Land, aus dem unglaublich fähige Söldner stammen und Noxus, wo die gefürchteten Masken - Attentäter, wie man keine besseren kennt - ausgebildet werden.


Zuletzt von Kratos am Do Jan 26, 2017 1:31 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Der Strand Chaneths kennt die Tränen der Reisenden besser, als den Schrei der Möwen

Beitrag von Kratos am Mo Jan 23, 2017 5:44 pm

Chaneth ist ein Land, weitab von Erythia im Südosten gelegen.
Die Fahrt mit dem Schiff dauert viele Monate und für gewöhnlich passiert man zuerst Ashai, ehe man weiterfährt. Aber nur wenige erythianische Händler machen sich überhaupt die Mühe, bis nach Chaneth zu fahren, denn die Fahrt ist lang und oft sinnlos.
Chaneth ist keine besonders fruchtbare Insel, und das, was die Bauern dem Boden abringen, brauchen sie zum Leben selbst. Dennoch herrscht kein Hunger, denn Abgaben an Grundbesitzer gibt es dort nicht, weshalb untereinander Handel betrieben werden kann, und ein findiger Mensch kann es zum reichen Mann bringen.
Allerdings ist Reichtum in der Philosophie der Chanether nichts, was wirklich wichtig ist. Ehre ist es, auf die es ankommt.
Die Chanether haben keinen Götterglauben, sondern sie folgen einer strengen Lebensphilosophie, die ihren Ursprung in einem alten Geisterglauben, der allerdings nur noch in wenigen Ritualen überlebt hat. Die Philosophie der Chanether ist vor allem auf Ehre und auf Ehrenhaftigkeit ausgelegt, sodass ein Mensch, möge er noch so arm sein, aber dafür rechtschaffen und zuverlässig, ein höheres Ansehen genießt, als ein Reicher, der sein Wort bricht.
Allerdings sind die Chanether viel mehr als nur ein Bauernvolk. In früheren Jahrhunderten waren sie alle stolze Krieger, doch nach vielen Schlachten, in denen sich das Volk selbst beinahe ausradierte – ein Grund, weshalb die meisten Chanether sich sehr ähnlich sehen – änderte sich dies. Heute ist der größte Teil der Bevölkerung bäuerisch, doch der wesentlich bekanntere Teil sind die Cha.
Bei den Cha handelt es sich um grausame, findige Krieger, die von Kindesbeinen an ausgebildet werden. Sobald ein Kind nicht mehr gestillt werden muss, wird es in die Obhut der Krieger gegeben, wenn die Familie dies wünscht. Ist ein Kind älter als drei Jahre, ist es zu alt. Fernab von den Bauern, in den Gebirgen, die gut 40 Prozent des Landes einnehmen, liegen drei Akademien der Cha. In einer von diesen Akademien wächst das Kind unter einem Namen, den es von den Ältesten bekommt, zu einem großen Krieger heran.
Die Ausbildung ist hart, und lange nicht jedes Kind überlebt sie.
Sollte das Kind das fünfzehnte Lebensjahr erreichen, ist es ein vollwertiger Cha, mit allem, was dazugehört. Neben der Kampfkunst zu Fuß und zu Pferde, mit Schwert und Bogen, ist auch Heilkunst und Giftmischerei ein wichtiger Teil der Ausbildung.
Cha sind als Krieger zunächst keinem Herrn verpflichtet, doch sie sind auch keine Söldner im klassischen Sinne. Ein Cha verkauft seine Dienste einmalig, dann jedoch ein Leben lang. Sie fungieren als Leibwächter, Krieger, Attentäter, was immer ihr Dienstherr gerade benötigt. Dafür erhalten sie keinen Lohn, außer der Ehre, und Kost und Logis.
Wenn ein Cha seinem Dienstherrn überantwortet wird, wechseln beträchtliche Geldsummen den Besitzer, die an die Akademie gehen, die daraus ihren Lebensunterhalt finanziert. Jedoch kann ein Cha sich verweigern, wenn er seinen Dienstherrn als unehrenhaft ansieht, oder der Meinung ist, dass er ihm selbst nicht zur Ehre gereicht. In so einem Fall bleibt der Cha in der Akademie, arbeitet auf den Feldern, bis jemand kommt, der ihm mehr zusagt, oder, sofern der Cha bis ins dreißigste Lebensjahr niemanden gefunden hat, wird er zum Lehrer für die kleineren Kinder.
Den Cha ist es untersagt, Menschen aus Chaneth zu ehelichen, um das Gleichgewicht der Gesellschaft nicht zu gefährden. Ebenso ist es ihnen untersagt, die Gemeinschaft der Cha zu verlassen, wenn sie keinen Dienstherren haben.
Verbindungen untereinander sind nicht nur erwünscht, der Ältestenrat gibt sogar nicht selten Partner vor. Diese werden danach ermittelt, ob zwei Kinder am gleichen Tag Geburtstag haben, und unterschiedlichen Geschlechts sind. Sollte dem so sein, werden diese Kinder ab dem sechsten Lebensjahr zusammen trainiert und mit dem Erreichen der Vollwertigkeit, mit 15 Jahren, vermählt. Diese Partnerschaften können nur mit dem Tod eines der beiden aufgelöst werden, und Dienstherren können nur sie beide, und nicht einen von beiden wählen. Kinder, die aus diesen Verbindungen hervorgehen, werden selbst zu Kriegern ausgebildet.
Stirbt ein Dienstherr, weil der Cha versagt hat, bei einem Anschlag, oder fällt im Krieg, so ist er auf ewig aus der Gemeinschaft verstoßen und als "Falhar", als Entehrter, gekennzeichnet. Er hat kein Recht mehr darauf, sich der Akademie zu nähern, geschweige denn sie zu betreten, ebenso wird er auf Chaneth für gewöhnlich gemieden, darf nicht um Heilung ersuchen, und bekommt zumeist keine Arbeit. Für die Falhar gibt es nur die Möglichkeit, das Land zu verlassen, doch kein chanethisches Schiff würde sie mitnehmen. Zumal ihre Waffen und Ausrüstung samt und sonders der Gemeinschaft überantwortet werden.
Stirbt ein Dienstherr an Altersschwäche oder einer Krankheit, so kehrt der Cha in die Akademie zurück und kann, sofern er das dreißigste Lebensjahr noch nicht überschritten hat, einen neuen Dienstherren finden, oder aber als Lehrer fungieren. Jemand, der die Akademie schon einmal verlassen hat, um zu dienen, wird für gewöhnlich mit den älteren Kindern betraut. Jenachdem, wie alt der Cha ist, wird er auch von den Ältesten aufgenommen.
Da die Chanether keinen König haben, übernehmen die Cha die Rolle der Rechtssprechung im Lande. Sie sind völlig neutral, da sie kaum in Berührung mit der Außenwelt kommen, niemand seine Familie dort kennt und emotionaler Kontakt mit gewöhnlichen Bürgern mit Tod oder Verstoß bestraft wird. Auch sind sie die findigsten Heiler im Lande, und lassen sich ihre Dienste für gewöhnlich in Korn oder anderen Lebensmitteln bezahlen.

Geld hat auf Chaneth wenig echten Wert, weshalb es kein lukrativer Ort für Händler ist. Kräuterkundige allerdings würden wahre Schätze hier finden.
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Am Strand von Ashai tanzten wir, bis die Sonne aufging

Beitrag von Alain am Do Jan 26, 2017 1:24 am

Ashai liegt südlich von Erythia und ist mit dem Schiff ungefähr eine Woche vom Hafen von Greatfall entfernt.
Das Land ist vielfältig und bietet neben atemberaubenden Sandstränden auch unglaubliche Städte und weite Steppen. Die Leute, die in Ashai leben, sind ebenso unterschiedlich, wie seine Landschaften.
Wer in den Städten lebt, wird am ehesten mit den ashai'ischen Kasten konfrontiert. In Ashai existiert kein Adel, die höchste Instanz ist der Rat der Magister, der wiederum aus einigen Leuten besteht, die der Klasse der Magister angehören. Zum Magister wird man nicht geboren, man wird ausgebildet. Je höher die Bildung, desto höher sind Ansehen und Macht. Utopia ist Ashai deswegen aber nicht -- es ist zum Beispiel wesentlich wahrscheinlich, dass ein Magister sich Bildung für seine Kinder leisten kann, als ein einfacher Handwerker.
Dass Bildung in diesem Land essenziell ist, zeigt sich auch am Bild der Städte. Sie sind in vielen verschiedenen Stilen aufgebaut, die Baumeister kombinieren das Wissen vieler Kulturen und meist liegt eine Bibliothek im Zentrum. Der Hauptstadt von Ashai wird nachgesagt, eine der umfangreichsten, mehrsprachigen Bibliotheken zu beherbergen. Auch Schulen und Universitäten sind in diesem Land sehr wichtig und es ist nicht unüblich, dass Leute aus fernen Ländern kommen, um in Ashai zu lernen.
In Ashai wird oft und viel gefeiert, denn der Kult der vier Götter, die Sonne, Mond, Leben und Tod sind, hat viele Feiertage und generell sind die Ashaianer ein fröhliches Volk, das Vergnügen und Leidenschaft liebt. An den Stränden finden oft nächtelange Feiern statt, zu denen jeder Zutritt hat. Jeder trägt seinen Teil bei und so entstehen riesige Feiern, bei denen es allerhand zu Essen und zu Trinken gibt, Musik gespielt wird und die Leute einander begegnen und mit einander fröhlich sind, egal, aus welcher Kaste sie stammen.
Neben diesen schönen Seiten ist der größte Schatten in Ashai wohl die Sklaverei, denn Sklavenhaltung und Handel ist in diesem Land legal. Ebenso ist die Kluft zwischen Arm und Reich gewaltig.
In den Steppen Ashais leben Reitervölker und Herden wilder Pferde. Die Reitervölker sind naturverbunden und betreiben nur sporadischen Handel mit den Städten. Sie haben ihre eigenen Gesetze und beten die Götter auf ihre eigene Art an. Sie sind kriegerisch veranlagt und folgen immer dem Stärksten, interne Kämpfe sind also vorprogrammiert.
Ashai betreibt viel Handel mit Erythia. Vor Allem Wein, Stoffe und Pferde gehören zu den Verkaufsgütern, für die Ashai bekannt ist.

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An den Klippen von Noxus, zerschellt jeder Traum, wie ein verlorenes Schiff.

Beitrag von Alain am Do Feb 02, 2017 3:40 am

Noxus liegt südwestlich von Erythia, noch weiter entfernt, als Chaneth und so dauert auch eine Reise in dieses Land mehr, als nur einen Monat. Man stoppt in Ashai und legt dort eine lange Pause ein, damit man sicher sein kann, dass die Besatzung den Rest der Reise aushält.
Die Insel ist eher klein und hat nur einen Hafen an der flachen Landesseite. Alle anderen Seiten sind zu hoch, um Schiffe anlegen zu lassen, es sind die Klippen, für die Noxus berühmt ist. Man sagt, dass die Schiffe, die zu nah kommen, von der Strömung gepackt und gegen die Steine geschleudert werden und dass ein ganzer Friedhof von Wracks rund um die Insel im Wasser verborgen läge.
Dass Noxus so sehr mit dem Tod assoziiert wird, ist nicht verwunderlich, denn die Insel ist die Heimat der Masken, der gefährlichsten Attentäter, die diese Welt kennt.
Masken werden bereits im Alter von zehn Jahren an die Akademie Heartcliff gebracht und dort unter den schwersten Bedingungen trainiert. Die Wenigsten leben lange genug, um in ihrer Abschlusszeremonie zu vollwertigen Masken aufzusteigen. Bis dahin durchlaufen sie drei Stufen: Rekrut (1. - 3. Jahr), Scim (4.-7. Jahr) und Falke (8. Jahr). Die Namen der Stufen haben natürlich eine Bedeutung, Rekrut besagt, dass der Schüler lediglich aufgenommen wurde und noch keine eigenen Talente hat. Scim (von Scimitar) ist die Bezeichnung einer Waffe und besagt, dass der Schüler Talent für den Umgang mit Waffen aufweist, ferner sogar selbst eine ist, aber nur ein Werkzeug bleibt, das keine eigenen Entscheidungen trifft. Falke steht für einen Jäger, der präzise und tödlich ist und in der Lage, sein Ziel über eine gewaltige Weite zu verfolgen, der auf den Ruf eines Herren aber immer wieder zur Hand zurückkehrt; Es sagt also aus, dass der Schüler Aufträge ausführen und für deren Dauer eigenverantwortlich handeln kann, aber noch immer und absolut den Befehlen eines Anderen untersteht. Erst mit Abschluss der Zeremonie werden die Schüler zu selbstständigen Masken, die keinem Ausbilder und keinem Herren mehr unterstehen und für sich selbst verantwortlich entscheiden, was sie tun und lassen. Alle Masken schwören allerdings traditionell dem Rat die Treue, der die gesamte Regierung über Noxus innehält und ebenfalls ausschließlich aus erfahrenen Masken besteht.
Ihren Namen haben sich die Attentäter deswegen verdient, weil sie mit dem Aufstieg in die Klasse Falke eine individuelle Maske tragen, bei deren Anfertigung sie selbst eine entscheidende Rolle gespielt haben. Es ist ihnen nicht erlaubt, diese Masken im Alltag abzunehmen, nur zu den Essenszeiten und nach der Nachtruhe wird es gestattet und auch vollständig ausgebildete Masken nehmen sie nur sehr, sehr selten ab. Meist nur dann, wenn es sein muss.
Die Masken schützen ihre Identität allerdings nicht nur durch das ständige Verhüllen ihrer Gesichter, sondern auch dadurch, dass sie mit Abschluss ihrer Ausbildung einen eigenen, neuen Namen wählen. In der Regel behalten sie Nachnamen, diese sind aber meist nur innerhalb ihres Heimatlandes bekannt und bleiben oft auch dort, da Noxus nicht viel Austausch mit seinen Nachbarländern betreibt.
Noxus ist ein hartes Pflaster, um zu leben, dafür wird das Land die Fleißigen und Zielstrebigen aber immer belohnen. Es gibt keine große Schlucht zwischen Arm und Reich, das Leben ist für niemanden ein reines Zuckerschlecken. Jeder kämpft seinen eigenen Krieg. Familien von Masken leben meist in Wohlstand, müssen aber ständig damit rechnen, einen geliebten Menschen zu verlieren, denn der Beruf des Attentäters ist nicht gerade ungefährlich. Zudem besteht in Noxus an sich kein Bedarf für Attentäter - die politischen Eliten sind fest und Intrigen werden schnell ausgelöscht -- man hat schlichtweg keine Zeit für solche Spielereien. Das Streben nach Macht ist in den Köpfen der Menschen in Noxus auch einfach nicht so präsent. Es ist ihnen bei Weitem nicht so wichtig, wie beispielsweise den Menschen in Erythia. Aus diesem Grund verlassen die Masken, die nicht Ausbilder in Heartcliff werden, das Land nach ihrer Ausbildung und gehen ihrer Arbeit weit weg von Zuhause nach. Manche von ihnen kommen regelmäßig zurück, andere nicht -- auf jeden Fall müssen ihre Familien sie eine lange Zeit lang vermissen und sehen sie, wenn überhaupt, nur selten.
Die Insel ist vollkommen autark und betreibt keinen Handel. Sie beziehen ihren Wohlstand hauptsächlich aus Gold - und Silberminen. Alles, was sie brauchen, produzieren sie selbst. Das mögen die einfachsten Dinge, bis hin zu den kompliziertesten Luxusgegenständen sein und so kann man sich denken, dass die Spanne an Berufen entsprechend breit ist. "Unnütze" Berufe, wie beispielsweise Künstler und Musiker, gibt es allerdings kaum. In Noxus hat jeder einen Platz in der Gesellschaft, solange er sich ihn verdient. Wer keinen Dienst für die Gesellschaft leistet, kann auch nicht auf Hilfe von irgendwem hoffen -- sogar Familien verstoßen Angehörige, wenn diese beispielsweise nur faulenzen.
Noch unter denen, die einfach nichts für die Gesellschaft tun, stehen die Shibai, was in ihrer Sprache "Versager" bedeutet. Diesen Namen bekommen Masken, die einen angenommenen Auftrag aus welchen Gründen auch immer, nicht ausgeführt haben. Besonders abfällig werden dabei jene behandelt, die aus emotionalen Gründen versagt haben, denn Emotionen stehen in Noxus klar unter dem Geschäft.
Wer einem Shibai Unterschlupf gewährt, ihn versorgt oder ihm gar das Leben rettet, sinkt automatisch auf den selben Stand. Shibai werden enteignet und können nur sehr schwer selbst die niedersten Berufe annehmen.
In Noxus glaubt man an die Mutter der Flammen, welche der Legende nach die erste Maske und Gründerin der Heartcliff Akademie war.
Als es in Noxus noch Sklaverei und Monarchie gab, war sie die Sklavin, die die Revolution entfachte und den ehemaligen König von Noxus, der als Hadrian der Schwarze bekannt war, tötete und die Monarchie abschaffte. Die Sklaven, die auf ihrer Seite gekämpft haben, wurden ebenfalls zu Masken und halten im Glauben in Noxus einen Stand ähnlich dem der Erzengel. Sie werden die "Flammen" genannt. Den Beinamen 'Flamme' kann sich übrigens bis heute jede Maske verdienen, die für außerordentliche Erfolge geehrt wird.
Das Leben in Noxus wird sehr von der Akademie und den Masken an sich dominiert, was erklären dürfte, wieso man es dort als Ehre versteht, wenn ein Kind an die Akademie berufen wird, obwohl Eltern davon ausgehen müssen, dass es die Ausbildung nicht überleben wird.
Wer nach Noxus reist, sollte sich dessen bewusst sein, dass er es hier mit Menschen zutun bekommt, die ihren eigenen Regeln folgen und nur selten übermäßige Freundlichkeit für Fremde aufweisen, intern allerdings fest zusammenhalten.
In Noxus ist ebenfalls eine besondere Pferderasse heimisch. Die Klippenpferde, wie man sie nennt, sind eine unglaublich trittsichere und schnelle Rasse, schmaler, robuster Pferde. Jeder, der solch ein Pferd besitzt, sollte sich aber dessen bewusst sein, dass es kein Last - oder Zugpferd ist. Sie sind ausdauernd und in der Lage, harte Lebensbedingungen auszuhalten -- doch ihre Größe und Statur verhindern, dass sie besonders stark sind. Aufgrund ihrer eigentümlich gefleckten Fellfärbung, sind sie auch bei ausländischen Händlern sehr begehrt -- zudem sind sie in anderen Ländern ein absolutes Statussymbol, denn es ist sehr teuer, jemanden dafür zu bezahlen, von den gefährlichsten Attentätern seiner Zeit zu stehlen. Die meisten Händler, die mit dieser Aufgabe betraut werden, kehren nie zurück. Es ist auch jedem Bewohner verboten, mehr Pferde, als sein eigenes, in ein anderes Land mitzunehmen oder gar selbst mit ihnen zu züchten.

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